Der jahreszeitliche Wechsel entsteht dadurch, dass die Erdachse nicht senkrecht auf der Erdbahnebene steht. Dadurch wird die Erde zwischen 21. März und 21. September hauptsächlich auf der Nordhalbkugel und in der anderen Hälfte des Jahres auf der Südhalbkugel beschienen. Durch die Verkippung der Erde zur Sonne, ergeben sich unterschiedliche Tag- und Nachtlängen. Zur Sommersonnenwende ist der Tag in Frankfurt 16,5 Stunden lang, zur Wintersonnenwende ist der Tag nur 8 Stunden. Außerdem steht die Sonne im Winter tiefer am Himmel, dadurch ist das Licht weniger hart als im Sommer. Nur scheint die Sonne dafür auch kürzer.
Die kürzere Sonnenscheindauer und der geringere Winkel sorgen dafür, dass es im Winter auf der Nordhalbkugel kalt bzw. weniger warm wird.

Da im Winter auch weniger Regen fällt wie im Sommer und Bäume über Ihr Laubwerk viel Flüssigkeit verlieren, stoßen sie die Blätter im Herbst ab. Dazu wird die Verbindung zwischen Ast und Blatt gekappt, das Blatt wird nicht mehr versorgt und das Chlorophyll wird abgebaut. Dadurch kommen die anderen im Blatt vorhanden Farbstoffe zur Geltung.
Mitte September haben die Bäume noch ihr grünes Laub, die Sonne steht noch relativ hoch und es gibt noch richtig warme, sommerliche Tage.
Mit der Zeit verlieren die Blätter der Bäume ihre grüne Farbe und zurück bleibt Laub in Rot-, Gelb- und Brauntönen. Diese leuchten besonders schön, wenn Sie von der tiefstehenden Abendsonne angeleuchtet werden.
Umso weiter es in den Oktober geht, desto kürzer werden die Tage und die Sonne steht tiefer, dadurch ergibt sich ein angenehmes Licht.
Wenn es Richtung November geht, werdend die Nächte kälter und am Morgen kann Bodennebel auftreten, welcher die Landschaft wunderbar verschleiert. Wenn das Wetter trüb ist und der Nebel sich auch tagsüber nicht verzieht, ergeben sich Möglichkeiten für tolle Schwarzweiß-Aufnahmen.
Wenn es vor Sonnenaufgang so kalt ist, dass es zu Bodenfrost kommt, dann ist bei alles von einer Raureifschicht überzogen, welche herrlich im Sonnenlicht der aufgehenden Sonne funkelt und einen tollen Kontrast zu den bunten Farben des Blattwerkes bildet.

Anfang November kann es auch in tieferen Lagen zu einem Wintereinbruch kommen, dann stehen Bäume, die schon teilweiße ihr buntes Laub verloren haben, in weißem Schnee, wodurch die restlichen Blätter am Baum besser zur Geltung kommen.
Wenn der Herbst sich dem Ende neigt und die Bäume kahl sind, dann kann man sich auf den Winter freuen, in dem hoffentlich Schnee fällt, der die Natur bedeckt und neue interessante Motive schafft.
Ein paar Fotos zum Thema Herbst gibt es hier: Herbst.
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